Konservierung

Konservierung von Kulturgut für Museen und Bibliotheken

Archäologische Funde werden häufig durchnässt geborgen, z.B. aus feuchtem Erdreich, Gewässern, versunkenen Schiffen etc.

Historische Dokumente in Archiven oder Museen werden öfter Opfer von Durchnässungen wegen Rohrbrüchen, Überschwemmungen oder durch Feuer.

Um derartige Objekte vor Schimmelbefall und somit Zerstörung zu bewahren, wird das Material zunächst eingefroren, z.B. in Kühlräumen. Die anschliessende Gefriertrocknung kann dann peu a peu in speziellen Anlagenausführungen geschehen. Schädigende Einflüsse, bei Dokumenten z.B. ein Auswaschen von Tinte, ein Verkleben einzelner Seiten, einem Ausbluten von Druckerschwärze sowie das Rosten von Metallteilen, treten praktisch nicht auf. Die Lesbarkeit der Dokumente bleibt demzufolge erhalten. Die Energiezufuhr durch beheizte Stellflächen sowie ein Vakuum nahe des Tripelpunktes von Wasser, z.B. 3 hPa, beschleunigt die Sublimation. Aufgrund der großen Schichtstärken der Objekte betragen die Trocknungszeiten einige Tage bis wenige Wochen.

Spezialtrockner für archäologische Funde, hier bestückt mit einem Wikinger-Einbaum