Lyophilisation

Anwendungsübersicht Lyophilisation

Die Lyophilisation oder Gefriertrocknung ist die produktschonendste Trocknungsmethode überhaupt. Das dem zugrunde liegende physikalische Phänomen der Sublimation bedeutet einen direkten Übergang vom festen in den dampfförmigen Zustand unter Umgehung des flüssigen Aggregatzustandes. Das gefrorene Produkt wird somit unter Vakuum getrocknet, ohne aufzutauen. Das Verfahren bietet ein weites Feld von Anwendungsmöglichkeiten:

  • für unveränderte Produktcharakteristika der Ausgangssubstanzen (z. B. pharmazeutische Produkte, Kaffee)
  • oder das Bewahren der Ausgangsform (z. B. Tierpräparation, archäologische Funde, Blumen, Bücher)
  • oder die Konditionierung des Materials (z. B. gefriergetrocknete Früchte im Müsli)
  • oder als Probenvorbereitung für (bio-) chemische Analysen (z. B. Spurenuntersuchungen in Nahrungsmitteln, Schlamm, Boden)

Generell werden Gefriertrockner in diskontinuierlich betriebene Anlagen sowie kontinuierlich betriebene  Systeme unterteilt. Diskontinuierlich arbeitende Anlagen sind in Ausführungen von 2 kg bis zu ca. 1 Tonne pro Trocknungsgang am Markt erhältlich. Die Fa. Christ fokussiert sich auf diese Produktgruppe und ist dabei weltweit der einzige Hersteller sowohl von Labor-Seriengeräten als auch von Pilot-Gefriertrocknern bis hin zu großen Produktionsmaschinen.

Broschüre