Diagnostika

Diagnostika

Der Begriff Diagnostikum („Erkennungsmerkmal“) wird insbesondere in der Medizin im Rahmen der Erkennung und Unterscheidung von Krankheiten verwendet. Im weiteren Sinne sind auch Testkits zur Qualitätskontrolle von z.B. Lebensmitteln oder zur Kontrolle umweltrelevanter Parameter, etwa Abwasserinhaltsstoffe gemeint.

Es werden häufig eher ungewöhnliche Kavitäten eingesetzt, z.B. Behälter, die aus 2 oder mehreren Einzelkammern bestehen, z.B. Deepwellplatten oder Röhrchen. Hier hat Christ – auch über die Schwesterfirma SIGMA – eine hohe Kompetenz hinsichtlich der Anpassung des Grundgerätes als auch der Lieferung des notwendigen Zubehörs entwickelt. Beispielhaft sind die Ausführung als Strahlungstrockner, wenn nicht ausreichende Kontaktflächen für die klassische Stellflächentrocknung gegeben sind sowie die Bereitstellung von speziellen Metallformen für Fertigspritzen.   

Da Diagnostika oft nicht in vivo eingesetzt werden, sondern dazu Körperflüssigkeiten (Blut, Urin, Lymphe) entnommen werden, sind die Anforderungen an eine sterile Herstellung weniger streng als bei den sog. Injectables. Selbstverständlich muss trotzdem nach cGMP-Regeln produziert werden, um später korrekte Messergebnisse zu gewährleisten.

Christ setzt hier im Labormaßstab cGMP-konforme Labor-Gefriertrockner mit speziellem Zubehör ein. Im Produktionsmaßstab sind es Pilot-Gefriertrockner, Einkammeranlagen sowie nicht dampfsterilisierbare sog. Doppelkammeranlagen mit separater Eiskondensatorkammer.

Diagnostischer Testkit
Laborgefriertrockner zur Trocknung von MTP/Deepwell-Formaten, die im Diagnostika-Bereich weitverbreitet sind